paprika, bulgur und zimt

Dienstag vor dem G20 Gipfel: über mir kreisen die Hubschrauber. Der Pferdemarkt ist nach dem Massencornern mit Wasserwerfern geräumt. #Fuck G20. Aber ich muss ja trotzdem was essen.Also heute gabs Anatolische Kost. Und Gefüllte Paprika sind ja wohl das beste was es gibt gegen den unbill in der Welt. In dieser Variation werden sie mit einer Mischung aus Bulgur, Tomaten, Kräutern, Gewürzen und Rosinen zu einer orientalischen Köstlichkeit. Eigentlich soll man so zartgrüne türkische Paprika nehmen. Aber für die Reise nach Anatolien also known as Altona war ich zu beschäftigt…

 

Zutaten

1 Zwiebel
6 EL Olivenöl
2 EL Pinienkerne
1 EL Rosinen
150 g Bulgur
1/2 TL Piment
1/2 TL Zimt
1 TL Pfefferminztee
1/2 TL Zucker
1 TL Salz
6 Tomaten
je 1/2 Bund Petersilie und Dill

4 gewöhnliche Paprika oder 8 kleine türkische

 

Zubereitung

Heute muss ich mal von einem Gerät vorschwärmen. All das da oben muss irgendwie klein gewürfelt werden. Früher hätte das bestimmt eine Stunde gedauert. Aber mit meinem Chopper – blöder Name – von Lurch geht alles in 2 Minuten und das ohne Strom. Tolles Gerät, das wirklich jeden Tag bei mir im Einsatz ist.

Nun gut. Die Zwiebeln in den Zerhacker und 4 mal ziehen, bis sie klein gewürfelt sind. In 2 EL Öl in einem großen – wirklich großen – Topf glasig anschwitzen.

Währenddessen bei den Tomaten und den Kräutern nacheinander den Zerhacker die Arbeit machen lassen.

Die Rosinen und die Pinienkerne und den Bulgur zu den Zwiebeln und kurz mitschmurgeln lassen. Jetzt alle Gewürze dazu, mit 200 ml Wasser aufgiessen und so lange kochen lassen, bis sich kleine Bulgur-Krater bilden. Die Tomaten und die Kräuter zugeben und erst mal wegstellen.

Denn jetzt werden bei den Paprikas die Deckel abgeschnitten und die Kerne und Häutchen entfernt. Als nächstes muss man sich einen Topf suchen, wo sie so aufrecht nebeneinander stehen können, dass keine umfällt.

Die Füllung rein, die Deckel wieder drauf und 200 ml Wasser und 4 EL Olivenöl angießen. Auf kleiner Hitze eine halbe Stunde köcheln lassen. Dabei immer mal wieder gucken, ob noch genug Wasser da ist. Im falle etwas nachgießen.

Ich esse das mit Joghurt und Zitronenschnitzen.

Passt gut: Pide

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